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Neue EU-Regelung ab 01.07.2021: Wie wird die (Mini-)One-Stop-Shop (OSS) Regelung in xentral abgebildet werden?

44 Kommentare

  • Michael Patzal

    Hallo Agnes, es wird in Zukunft keine Lieferschwellen mehr geben. Jeder Umsatz über € 10.000 pro Jahr in die gesamte EU, also nicht pro Land, fällt automatisch unter die neue Regelung. Damit ist diese App ab 01.07. ohnehin hinfällig. 

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  • Michael Patzal

    Btw. ich denke, ihr verwechselt da ohnehin etwas. Die Erklärung zum Thema innergemeinschaftliche Lieferung findest Du hier: https://www.sage.com/de-de/blog/lexikon/innergemeinschaftliche-lieferung/

    Das sind USt.-freie Lieferungen von Unternehmer zu Unternehmer. Das hat mit der am 01.07. in Kraft tretenden Regelung der Lieferlandbesteuerung genau nichts zu tun, weil es sich hierbei um B2C Geschäfte, also Lieferungen an Endkunden handelt. 

    Die Lieferschwellen haben ja nur dazu gedient, dass man als Unternehmer verpflichtet war bei Überschreitung im jeweiligen Land eine Steuerregistrierung durchzuführen und die Steuersätze des Lieferlandes zu verrechnen. Und in Folge die USt. direkt an das Finanzamt des Landes abzuführen. Ab 01.07. sind wir sofort dazu verpflichtet die Steuersätzes des Lieferlandes in der EU abzubilden, zu verrechnen und im Anschluß über den EU-OSS abzuführen. Bei Lieferung an Endkunden ohne UID Nummer.

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  • Agnes Wachinger

    Hallo Michael,

    vielen Dank für deinen Input. Der Bereich mit innergemeinschaftlichen Lieferungen war falsch formuliert, das haben wir direkt angepasst. Ansonsten befinden wir uns hier in der finalen prüfen, und veröffentlichen direkt Neuigkeiten, wenn wir konkrete Lösungsansätze und Anleitunge für unsere Kunden kommunizieren können.

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  • höfats GmbH

    Hallo zusammen,

    gibt es schon weitere Informationen dazu? Für mich ist die Lieferschwellen-App nicht unbedingt hinfällig, sondern aktuell die einzige Möglichkeit die vielen verschiedenen Steuersätze überhaupt ins System zu bekommen. Interessant wäre vor allem, ob es bspw. über ein Update von Xentral alle Steuersätze automatisch vorbelegt in die App importiert werden können, sonst muss ja jeder Kunde für alle möglichen EU Länder die App anlegen und manuell mit den richtigen Daten "füttern". Und vor allem wird interessant, wie wir die Daten dann in die OSS-Meldung bekommen können:

    In der OSS-Meldung muss jeder Unternehmer die Umsätze je EU-Mitgliedstaat und je Steuersatz getrennt angeben und die Zahllast entsprechend berechnen. Die Beträge sind in der Landeswährung des Bestimmungslands anzugeben. Die Währungsumrechnung hat zwingend mit dem von der EZB festgestellten Umrechnungskurs für den letzten Tag des jeweiligen Quartals zu erfolgen. Tageskurse oder die BMF-Durchschnittskurse dürfen nicht verwendet werden.

    Bitte um baldmögliche Stellungnahme hierzu - für die Unternehmen kommt hier einiges an Abstimmaufwand dazu - vor allem wenn man auch noch PAN-EU-Händler ist.

    Viele Grüße

    Teresa Scheffel

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  • höfats GmbH

    Hallo zusammen - heute ist ja schon der 1.6. - gibt es Neuigkeiten dazu? wir haben nicht mehr viel Zeit, um das umzusetzen ...

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  • Lisa Beithner

    ich schließe mich hier der höfats GmbH an. Wie schaut es denn aus? Uns interessiert insbesondere der CSV Export und Import in Datev. Datev plant ja das ganze über Steuerschlüssel umzusetzen. Ist das ganz dann in dem CSV-Export dann schon integriert? Danke!

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  • Meerwasser-Team

    Guten Morgen, auch wir sind von der neuen Regelung betroffen und bitten um einen baldigen Input. 

    VG Sarah Hilbers

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  • Frank plus H GmbH & Co. KG

    Hallo Zusammen,

    auch wir benötigen die Funktionen und dazugehörige Informationen!

    Viele Grüße Frank

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  • Tony Günther*

    Gleiches hier. 

    Es ist mittlerweile der 09.06 :(

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  • Michael Patzal

    Ich denke auch, dass es an der Zeit wäre für Xentral das Schweigen zu beenden und mit Informationen zu kommen. Immerhin ist das eine umfassende Umstellung in vielen Bereichen, die mitunter auch mit anderen Anbietern koordiniert werden muss. 

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  • Daniel Krauter

    Hallo Agnes Wachinger,

    Wann können wir hier mit Infos von Euch rechnen?

     

    Viele Grüße
    Daniel

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  • Daniel Becker

    .......wir warten auch dringend auf Informationen dazu!

     

    Gruß Daniel 

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  • Uli Neitzel

    Auch wir würden uns so langsam mal auf eine Info freuen, da dass Ganze auch noch umgesetzt und getestet werden muss!!

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  • Michael Patzal

    Frage an die Community: Gibt es unter Euch Shopware 6 Nutzer? Wenn ja, wie geht Ihr mit dem Thema Bruttopreisbindung in SW um? Wenn wir es richtig verstehen, rechnet ja SW vom Bruttopreis runter auf den Nettopreis. Was bei den vielen unterschiedlichen USt. Sätzen extrem die Marge verkürzen würde. Wie handhabt Ihr das?

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  • Tim Winkler

    Michael Patzal

    Wir sind mit SW5 unterwegs und stehe vor derselben Frage. Deshalb werden wir im Staging dieses Plugin testen:

    https://store.shopware.com/detail/index/sArticle/164569/number/Colo653824641720?_ga=2.224392665.337603526.1623744587-886985304.1616153667

    Allerdings sehe ich gerade, dass das Plugin erst im Dezember 21 für SW6 bereit stehen soll..
    Beantwortet deine Frage so leider nicht.. 

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  • Michael Patzal

    Danke Tim, ich frage mich gerade, warum man ein PlugIn braucht, wenn das SW ohnehin so handhabt. zumindest bei uns in SW 6 sieht der Kunde immer den selben Bruttopreis, egal welcher USt-Satz verrechnet wird. Aber genau das ist ja das Problem bei stark abweichenden USt. Sätzen wie wir sie in der EU haben. Z.B. Ungarn 27% Normalsteuersatz im Vergleich zu Luxemburg mit 17%. Bleibt die Bruttopreisbindung, frisst uns das in manchen Ländern einiges von der Marge weg. In anderen wäre die Marge wiederum besser... Weil die Preise ja derzeit auf den AT Bruttopreis angelegt sind und von SW eben von Brutto auf Netto gerechnet wird und nicht umgekehrt. wie gesagt, jedenfalls in SW 6...

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  • Tim Winkler

    Hi Michael Patzal,

    verrückt. Bei uns mit SW5 genau andersrum.. 
    Wenn wir ohne Plugin testen, dann ändert sich der Bruttopreis je nach Lieferland. Das wollen wir aber nicht, da wir denken, dass einige Kunden abspringen. Der geänderte Bruttopreis wird nämlich ja erst im Checkout nach Eingabe des Landes aktualisiert. Und DAS dem Kunden zu erklären wird schwer. Zumindest, wenn der Preis sich erhöht (Niederlande und Belgien).

    War übrigens genauso als letztes Jahr von 19% auf 16% geändert wurde. Überall krumme Bruttopreise.


    Und wir wollen nämlich genau eure Funktion :D 

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  • Stefan Heitzmann

    Hallo, 

    gibt es eine Info? Wir brauchen hier dringend eine Lösung. 

    Stefan

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  • Michael Patzal

    Benedikt Sauter Hallo Herr Sauter, die Community hätte gerne eine Antwort. Leider herrscht hierzu seit einem Monat beharrliches Schweigen Eurerseits. Und unsere Zeit wird immer knapper...

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  • Michael Patzal

    Hallo Regina, danke für den Tipp. Schauen wir uns mal an...

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  • Regina Falkus

    Ich teile mal meine aktuelle Rückmeldung mit euch 

     

    Leonie Weitbrecht (Xentral ERP Software GmbH)

    17.06.2021, 13:45 MESZ

    Hallo Regina,

    vielen Dank für deine Anfrage.

    Wir arbeiten bereits an der Umsetzung und werden über den Helpdesk Informationen veröffentlichen, sobald wie diese haben.

    https://community.xentral.com/hc/de/articles/360021463920-Neue-EU-Regelung-ab-01-07-2021-Wie-wird-die-Mini-One-Stop-Shop-OSS-Regelung-in-xentral-abgebildet-werden-

    Ich bitte dich noch um ein wenig Geduld. Wir befinden uns in den letzten Tests, es kann also nicht mehr lange dauern, bis wir genauere Informationen geben können. Du bekommst dann voraussichtlich auch noch einen Newsletter dazu.

    Viele Grüße aus Augsburg
    
Leonie

    Junior Customer Success Manager

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  • Agnes Wachinger

    Hallo Community,

    vielen Dank für eure Geduld. Hier findet ihr die Anleitung, wie OSS über xentral abgebildet werden wird. Das Update hierzu wird kurz vor dem 01.07. online gestellt, die Einstellungen könnt ihr bereits jetzt treffen.

    In den nächsten Tagen wir es hier noch weiter Kommunikation in Form von Newslettern / White Papern geben.

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  • Michael Patzal

    Hallo Agnes, danke für das Update und die neuen Informationen. Wenn ich es richtig verstehe, wird die Funktionalität erst kurz vor dem 01.07. aktiviert. Das bedeutet aber auch, dass wir derzeit keine Testmöglichkeiten haben, richtig? Einzig die Einstellungen können wir treffen. Ob die dann auch ab 01.07. in Verbindung mit z.B. SW 6 greifen und reibungslos funktionieren, steht in den Sternen, oder habe ich da etwas missverstanden?

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  • Michael Patzal

    Noch eine Frage: Wie kann man mehrere Projekte über die Lieferschwellen App abbilden? Da ja jedes Projekt eigene Erlöskonten benötigt, müssten diese Einstellungen ja auch getrennt nach Projekt erfolgen können. Das habe ich aber bislang nicht gefunden. UPDATE: Wird offenbar über den Kontorahmen gelöst. 

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  • Regina Falkus

    Ich hatte ein Webinar beim Händlerbund, da hieß es, dass nicht jedes Produkt, dass in DE regelbesteuert ist auch in anderen EU-Ländern regelbesteuert ist und dass man anhand der Zolltarifnummern in der Datenbank der EU-Kommission nachsehen soll, welches Produkt in welchem EU-Land wie besteuert wird. 

    Michael Patzal

    Wie macht ihr das mit den Zolltarifnummern oder betrifft euch das nicht? 

    Agnes Wachinger

    wie kann Xentral dies abbilden? 

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  • Michael Patzal

    Regina Falkus: Tja, das betrifft uns leider sehr stark. Und Zolltarifnummern sind leider nur in den seltensten Fällen vorhanden. Bei mehreren tausend Artikeln wird das keine leichte Übung. Zumal es nur einen groben Überblick gibt. Wir gehen das Kategorie für Kategorie manuell durch. Aber wie Xentral das abbildet, würde mich auch brennend interessieren. Zur Zeit sehe ich da keine Möglichkeit...

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  • Michael Patzal

    Agnes Wachinger Frage zu den Erlöskonten: Die neuen Erlöskonten pro Land/Steuersatz müssen ja über den Kontorahmen angelegt werden, richtig? Dort auch projekbezogen aufgeschlüsselt. Wie greifen diese Erlöskonten dann in Xentral? "Normale" Erlöskonten wie bislang gebräuchlich wie Inland, EU, inngemeinschaftlich, Export mussten ja für jedes Projekt in den Projekteinstellungen hinterlegt werden, damit sie greifen. Da es jetzt aber nicht mehr "EU" gibt, sondern jedes Land einzeln, wie bzw. wo sind diese zu hinterlegen? Oder reicht die Anlage im Kontorahmen? Oder dienen hierzu die Erlöskonten pro Land in der App Lieferschwelle? Dort kann aber nicht zwischen Projekten differenziert werden. Bitte um rasche Beantwortung. Wir haben nicht mehr viel Zeit...

     

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  • Michael Patzal

    Tim Winkler Ihr setzt also auf Bruttopreisbindung, richtig? Aber das verkürzt doch in vielen Fällen/Ländern die Marge erheblich. Es ist doch ein gewaltiger Unterscheid, ob man einen Normalsteuersatz von z.B. 19% in DE hat und 27% in Ungarn. Oder 7% und 18%. Wie geht Ihr damit um?

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  • Tim Winkler

    Michael Patzal Genau. Allerdings verkaufen wir zu 95% nur in DE (nur Standardsteuersatz). Der Rest teilt sich auf in Benelux. Und dort eher B2B.

    Dort sind die Steuern nicht sooo gravierend unterschiedlich (17% / 21%). Evtl. wird das eine Mischkalkulation.
    Worüber wir noch nachdenken ist folgender Punkt: Der tatsächliche Endpreis wird dem Endkunden erst im Checkout angezeigt. Jemand aus LUX wird sich freuen, weil der Preis niedriger ist, als in der Artikeldetailansicht. Belgier & Niederländer wundern / ärgern sich und brechen evtl. den Kauf ab..

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